Fashion School: Bikini

 WOW es ist schon lange her seit meinem letzten “Fashion School” Post aber heute werden wir ein paar interessante Fakten über etwas erfahren, was für uns heutzutage in keinem Ferien Koffer fehlen darf und im Sommer unser Lieblings-Kleidungsstück ist: der Bikini.

Hätten wir den Zweiteiler vor einigen Jahren öffentlich getragen, hätte man uns sogar festnehmen lassen können…

Aber mehr dazu gibt es heute, ausserdem zeige ich euch wo ihr ein paar coole Bikinis finden könnt für einen sehr guten Preis 😉

Atombomben und der Bikini – passt das wirklich zusammen?

Bevor ich mit meiner kleinen Recherche anfing, dachte ich mir bereits, dass die Entwicklung des Bikini’s keine leichte war, aber einige Sachen wusste ich nicht und hätte ich mir auch nie so vorgestellt.

Alles fängt schon mit dem Namen an: Bikini.

totally-carol-bikini-swiss-blogger

Juli 1946 erstellte der Automechaniker Louis Réard in Paris den Triangle Bikini den er selbst entwarf und liess ihn kurz darauf auch patentieren. Er suchte nach dem richtigen Namen der zum exotischem und revolutionärem Zweiteiler passen würde und liess sich vom Bikini-Atoll inspirieren, ein Territorium der Marshallinseln wo genau in dem Monat die erste Atombombe für die Testserien von den Amerikanern geworfen wurden. Revolutionär und Exotisch dachte er. Ausserdem dachte er auch, dass dies die perfekte Marketing Strategie wäre da der Name bereits sehr bekannt und nachgefragt war.

totally-carol-bikini-swiss-blogger

Den Bikini oder zumindest was so aussieht wie einer, wurde jedoch schon in der Antike getragen wie man in verschiedenen Wandmalereien von 440 v. Chr. entdeckt hat. Ob es sich jedoch um Sportkleidung, Unterwäsche oder Bademode handelt ist nicht bekannt, aber die Teile sehen  genauso aus wie einige Stücke die man jetzt überall kaufen kann.

Zurück zur Veröffentlichung in Paris. Man sagt, dass alle Models Louis damals abgesagt hätten weil sie den Zweiteiler auf dem Laufsteg nicht präsentieren wollten. Eigentlich ging es danach auch nicht sehr gut weiter, der Bikini galt als schamlos und in Ländern wie Italien, Portugal und Spanien wurde er verboten wie auch in Hollywoodfilmen und Schönheitswettbewerben!

totally-carol-bikini-swiss-blogger

Der Bikini kam dann in den ’50ern komplett aus der Mode da damals die “Ideale Figur” der Frau eine Wespentaille, vollen Busen und runde Hüften benötigte. Deshalb wurden die Badeanzüge damals mit figurmodellierenden Materialien besetzt, um die Taille zu schmälern und die Brust anzuheben. Dennoch gibt es bekannte Aufnahmen von Marilyn Monroe wie sie 1953 einen Bikini trug. 1959 ging es wieder etwas bergauf mit einigen Magazin-Artikeln mit dem Titel “Bikinis stehen wieder hoch im Kurs” aber er verschwand kurz danach wieder komplett.

totally-carol-bikini-swiss-blogger

Bikini goes Hollywood

Dann kamen die ’60er und 1962 der erste James Bond Film und wir alle kennen diese bekannte Szene in der Ursula Andress mit ihrem schönen Bikini aus dem Wasser kam.

Das gab dem Bikini natürlich die sexy Note und war darauf auf allen Magazinen und man schrieb “Brave Mädchen tragen einen Badeanzug und die weniger braven einen Bikini. Jedoch ging es im Jahr danach wieder bergab.

1965 gab es wieder ein Comeback und das tragen von Bikinis wurde sogar an einigen Stränden toleriert obwohl man von der Justiz noch bestraft werden konnte.

In Deutschland musste das damals 17-Jährige Model Ilona 3 Wochen lang Fußböden in Krankenhäusern reinigen weil sie mit einem Bikini in München posierte.

Dann brach die Era der Jugendrevolution ein und damit auch der bekannte Slogan “Sex Sales”. Damit liesse sich alles verkaufen, Filme, Zeitungen, Kleider, Parfums oder sogar Autoreifen.

Seither verschwand der Bikini nicht wieder und heute darf er in der Bademode nicht fehlen.

totally-carol-bikini-swiss-blogger

Burkini und Co. – Die Entwicklung des Bikinis heute

In der Zwischenzeit gibt es so viele Modelle, dass man gar nicht mehr durchblickt. Wusstet ihr dass es sogar einen Burkini gibt? Islamische Frauen deren Badekleidung den ganzen Körper bedecken sollte tragen sogenannte Burkinis (Burka & Bikini).

Heutzutage kann man Oberteile mit Push-Up oder Bügel finden, in der Triangle Form oder Bandeau, Bustier oder Neckholder. Von dem Bikini-Unterteil gibt es auch verschiedene Modelle wie Shorts, String, Rock, Brazilian, Tanga, Hipster und und und…

Manchmal frage ich mich was Frauen aus den ’40ern von unseren Bikinis halten würden, aber so ist das Leben. Die Mode  wie auch die Mentalität ändern sich mit der Zeit und was einmal als Tabu galt ist heute was ganz normales.

Ab und zu würde ich gern in die Vergangenheit reisen aber nicht in diesem Fall, den ihr wisst wie sehr ich den Sommer liebe und der Bikini ist mein treuer Begleiter in dieser Saison.

totally-carol-bikini-swiss-blogger

 

Es gibt verschiedene Orte an denen man tolle Bikinis finden kann.

Ich achte natürlich auch sehr auf den Preis da ich eine grosse Auswahl bevorzuge, statt in ein teures Modell zu investieren und dafür habe ich auch einen Tipp für euch.

Vor kurzem habe ich Hunkemöller entdeckt, es ist ein Niederländisches Brand das bereits 1886 gegründet wurde. Sie haben unzählige Läden auf der ganzen Welt aber auch einen super coole Onlineshop.

Als Niederländisches Brand mussten sie auf jedem Fall eine Kollaboration mit Supermodel Doutzen machen und ich sag euch alle Modelle dieser Kollektion sind wunderschön.

Aber Hunkemöller hat nicht nur eine tolle und grosse Auswahl an Bikinis oder Bademode sondern auch an Lingerie und Sportmode.

Dazu kann man auch ganz schöne Accessoires finden, besonders gefielen mir die Grusskarten, etwas dass man nicht überall findet.

Hier könnt ihr ein paar Stücke sehen die mir selbst sehr gefallen haben aber ich rate euch auf jeden Fall beim Onlineshop einen Blick rein zu werfen, bin mir sicher dass ihr auch was cooles finden werdet.

hunkemöller-schweiz-totally-carol

POST IN COLLABORATION WITH HUNKEMÖLLER

 

 

One thought on “Fashion School: Bikini

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.